Nationalpark Teutoburger Wald: Zukunft geht anders

Zur Entscheidung des Landesverbandes Lippe gegen den Nationalpark Teutoburger Wald

Ute Koczy
Ute Koczy

Das hat Lippe nicht verdient. Mit der ausschlaggebenden Stimme der Landesverbandsvorsteherin Peithmann ist der zukunftsträchtige Plan vom Nationalpark Teutoburger Wald vorläufig gescheitert. Mit 6 zu 5 Stimmen wurden die Partikularinteressen eines FDP-Prinzen, von Holzbauern und kleinen Sägewerkern bedient. Ich sehe große Fragezeichen für die Zukunft der lippischen Rose.

Ute Koczy, Bundestagsabgeordnete aus Lippe

Eine besonders unrühmliche Rolle spielte zuletzt die Lemgoer CDU. In Lemgo wurde eine Resolution gegen den Nationalpark ohne jede inhaltliche Auseinandersetzung beschlossen, vorgeblich aus Kostengründen, wobei man mit falschen Zahlen operierte. Gleichzeitig ist der CDU jeder Euro recht, den sie in den Bau neuer Straßen stecken kann. Offenbar gilt für die CDU Naturschutz nichts, aber Naturzerstörung alles. Leider wurde sie dabei von der SPD unterstützt. In der Tat: Zukunft geht anders.

Dr. Burkhard Pohl, Fraktionsvorsitzender der Grünen Lemgo

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