Bürgermeister-Kandidatin Dr. Katharina Kleine Vennekate Portrait

Über mich

Wir gehen auf eine neue Zeit zu. Was wir jetzt brauchen, ist Weitsicht, Entscheidungskraft, Standhaftigkeit, Mitgefühl  und Führungsstärke. Ich bin bereit.

Über mich persönlich.

Ich heiße Katharina Kleine Vennekate, bin 58 Jahre alt. In Schweicheln und Knetterheide aufgewachsen, zog es mich zum Studium nach Marburg, Münster, Amsterdam und Bielefeld.

1994 kam ich aus beruflichen Gründen nach Lemgo. Inzwischen sind es 26 Jahre, die ich mit meinem Mann und meiner Familie in Lemgo lebe. Meine drei erwachsenen Kinder sind hier groß geworden und auch unser Pflegesohn fühlt sich hier sehr wohl. Ich bin Lemgo mit großer Leidenschaft und Dankbarkeit verbunden. Deshalb will ich jetzt politische  Verantwortung in dieser Stadt übernehmen – sei es als Ratsmitglied oder als Bürgermeisterin.

Katharina Kleine Vennekate
Auf der Fridays For Future Demo #AlleFürsKlima 2019

Inspiration

Ein entscheidender Anstoß kam von den Fridays For Future Demonstrationen auf dem Marktplatz in Lemgo. Die engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben mit ihren Protesten deutlich gemacht: Wir haben keine Zukunft, wenn es kein entschiedenes Handeln für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gibt. Wir müssen die Erderhitzung bei 1,5 Grad stoppen. Ein Weiterso kann es nicht geben.

Zuhören

Als ich bei FFF zuhörte, fragte ich mich: Was kann ich tun, damit diese jungen Menschen eine gute Zukunft haben? Das war der Moment, als ich entschieden habe, mich politisch im Stadtrat bzw. in der Stadt Lemgo zu engagieren. Denn die  Weichen für eine notwendige Klimawende werden in der Politik vor Ort gestellt. Dabei kommt es auf uns alle an. Wir müssen jetzt entschieden für eine saubere Zukunft handeln. Das habe ich für mich persönlich als Auftrag und Verantwortung gespürt.

Ein paar Zahlen – Berufliches und Privates

  • Jahrgang 1961, verheiratet, drei eigene Kinder und ein Pflegesohn, wohnt in Lemgo
  • 1981 Abitur in Bad Salzuflen, anschließend Diakonisches Jahr in Bethel
  • Von 1982 bis 1990 Studium der Theologie und Sozialpädagogik in Marburg, Münster, Amsterdam und Bethel, später Abschluss eines Fernstudiums in Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen an der Universität Kaiserslautern
  • 2009 – 2016 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement in Bethel und Promotion zum Kirchlichen Arbeitsrecht – in dieser Zeit auch in der Leitung eines internationalen Masterstudiengang Diakoniemanagement mit etlichen Auslandsaufenthalten an Universitäten in Afrika und Asien.
  • Mehrere Beratungsausbildungen u.a. als Coach und als Psychotraumafachberaterin, erfahren in Mediation und Organisationsentwicklung
  • Über die Jahre war ich in vielen unterschiedlichen Arbeitsfeldern tätig:  als Pastorin für Menschen mit Beeinträchtigungen in Eben – Ezer und in der Lebenshilfe Detmold, als Lehrerin in diversen Schulen, als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an Hochschulen
  • Zurzeit tätig als Pastorin für Studierende in Detmold und Lemgo und als Beraterin für Menschen in Krisensituationen im Beratungszentrum der Lippischen Landeskirche.
  • ehrenamtlich engagiert für fairen Handel
  • ehemals ehrenamtlich im Vorstand des Kinderhauses e.V., Kindertagesstätte in Lemgo und langjährig im Vorstand der Lebenshilfe Detmold engagiert, auch mehrere Jahre als Vorstandsvorsitzende und damit  in der Leitung einer großen sozialen Organisation
  • ehrenamtlich tätig in der Flüchtlingshilfe

Politisches

Politisch aktiv bin ich seit meiner Jugendzeit. Besonders in der Friedens- und Umweltbewegung. Ich verstehe mich als politisch denkende Theologin, die sich in verschiedenen Arbeitsfeldern immer für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt hat –  vielfach ehrenamtlich. In meinem Studium hat mich besonders meine Zeit in Amsterdam geprägt, wo ich Mitte der 1980er Jahre Befreiungstheologie und auch jüdische Theologie studierte. Besonders das gemeinsame Studium mit Studierenden aus Südafrika, die aktiv im Anti-Apartheitskampf standen, haben mich beeindruckt. Seitdem gehört die globale Perspektive für mich notwendig zum Handeln vor Ort dazu. Wir leben in einer miteinander verbundenen Welt. Unser Handeln vor Ort hat Auswirkungen auf die Menschen in anderen Ländern und auf zukünftige Generationen. Seit knapp zwei Jahren bin ich bei den Grünen parteipolitisch aktiv und in der Funktion als Stellvertreterin als Sachkundige Bürgerin in den Ausschüssen Wirtschaft und Stadtentwicklung und Jugendhilfeausschuss.