Grüne protestieren gegen weitere militärische Nutzung der Senne

Gegen Kampfdörfer: José Bové (Mitte), Sven Giegold (2.v.r.), Ute Koczy (3.v.r.)

Grüne protestieren gegen Ausbau der militärischen Nutzung der Senne

Die lippischen und nordrhein-westfälischen Grünen haben am Montag mit einer Kundgebung in Augustdorf (Kreis Lippe) ihre Forderung «Keine Kampfdörfer in der Senne» unterstrichen. «Wir wollen in eine ökologische und wirtschaftliche Zukunft für die Senne-Region investieren. Deshalb brauchen wir den Nationalpark und keinen weiteren Ausbau der militärischen Nutzung», sagte der Spitzenkandidat der NRW-Grünen für die Europawahl, Sven Giegold.

An der Veranstaltung nahm auch der französische Bauern- und Anti-Gentechnik-Aktivist sowie Europakandidat der Liste «Europe Ecologie», José Bové, teil. Ziel der Grünen in NRW sowie von regionalen Initiativen sei es, das den Angaben zufolge einzigartige Naturerbe in der Senne zu schützen und zu bewahren, hieß es. Deshalb dürfe es keinen Ausbau des Truppenübungsplatzes und keine Errichtung weiterer Kampfdörfer geben. In den Kampfdörfern werden britische Soldaten auf Auslandseinsätze vorbereitet. 

ddp/mbo/uge / eigener Bericht

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel