Ein schwarzer Tag für eine fahrradfreundliche Stadt

Detlef Höltke
Detlef Höltke

Im Radverkehrskonzept für die Stadt Lemgo aus dem Jahr 2007 war der Ausbau der Herforder Straße durch Straßen.NRW bereits beschlossen. In diesem Jahr sollen nun die Pläne in die Tat umgesetzt werden. Straßen.NRW war bereit, die Herforder Straße mit einer lärmmindernden Oberschicht zu versehen und beidseitig der Herforder Straße Radstreifen zu markieren.

In der Diskussion um den Ausbau der Herforder Straße ist im Verkehrsausschuss ausgerechnet der Bereich in den Mittelpunkt gerückt worden, der eine nachrangige Wichtigkeit hat – nämlich das Teilstück zwischen dem Liemer Weg in der Anschlussstelle B238n. Aus der Diskussion wurde zunächst klar, dass der Weiterbau des Knotenpunktes Herforder Straße/Gosebrede mit beidseitig verlaufenden Rad-/Schutzstreifen wichtig ist, um von diesem Punkt aus die angrenzenden Wohngebiete zu erschließen. Auch hatte die Verwaltung eine akzeptable Lösung für die Parkplätze gefunden. Anstatt die Planung als durchgehendes Konzept von Knotenpunkt zu Knotenpunkt anzunehmen, verlor man sich in Diskussionen um gerade das unwichtigere Teilstück stadtauswärts, ohne zu erkennen, dass man damit auch den wichtigen, stadtnahen Ausbau verliert.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel