Katharina Kleine Vennekate prüft die neuen Palettenmöbel des KastanienHaus Am Wall

AWO-KastanienhausAmWall leistet in Corona-Zeiten wertvolle Hilfe für Jung und Alt

Am vergangenen Montag besuchte Bürgermeisterkandidatin Katharina Kleine Vennekate das integenerative Begegnungszentrum AWO KastanienHaus am Wall. Sie sprach mit Einrichtungsleiterin Petra Junghans und Monika Thiel von der Fachabteilung AWO Bezirksverband OWL e.V. über die Arbeit im Begegnungszentrum. Jung und Alt treffen im KastanienHaus am Wall zusammen. Vielfältige Angebote werden von den Mitarbeitenden der Einrichtung für die unterschiedlichen Zielgruppen gemacht.

Ein wichtiges Gesprächsthema waren die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Kleine Vennekate zeigte sich beeindruckt über das hohe Engagement und die flexiblen Konzepte während es Lockdowns, mit denen die Mitarbeitenden im Seniorenbereich sowie im Jugendbereich auf die Situation reagiert haben. So wurden „Fenster–frei“ Gespräche angeboten, telefonische Kontakt gehalten. Oder die Mitarbeitenden haben Orte z. B. von Jugendlichen aufgesucht, um Kontakt zu halten. Online-Angebote wurden für beide Zielgruppen entwickelt, um in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Die diesjährigen Ferienspiele wurden zuerst „zweigleisig geplant“, dann unter Berücksichtigung der Coronaschutzverordnung erfolgreich in dem Rahmen, der möglich war, durchgeführt.

Petra Junghans

Der Ausbau der Außenanlage mit großer Sandfläche und die Palettenmöbel sind ein tolles Ergebnis der Gemeinschaftsarbeit. 

Junghans und Thiel betonten, dass im Fokus einer solchen Einrichtung, sowie bei den Ferienspielen, nicht nur die Anzahl der Teilnehmer*innen oder Besucher*innen im Fokus stehe, sondern besonders die Qualität. Die sozialraumorientierte Senioren – und Jugendarbeit der Einrichtung dürfe „nicht vom Geldbeutel abhängig sein“. Es sei vielmehr grundsätzlich eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und biete Möglichkeiten für Menschen in der dritten Lebensphase und vor allem für Kinder- und Jugendliche in ihrer Entwicklung.

Es zählen vielmehr die Bedürfnisse jeder*s einzelnen, der schwer Nutzen sei nicht messbar. Jeden Einzelnen, den wir unterstützen können, sei ein Gewinn.

Petra Junghans, Leiterin KastanienHaus am Wall

Die Gesprächspartnerinnen waren sich einig, dass der Ausbruch des Corona-Virus das Sozialverhalten verändert. Für die Nutzer*innen braucht es auch zukünftig Menschen, die Projekte installieren und in Dialog gehen.

Die sozialen Herausforderungen werden neben den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leicht übersehen.

Das KastanienHaus am Wall ist für Lemgo unverzichtbar. Ich möchte Begegnungsstätten für junge Leute und ältere Menschen in Lemgo weiter stärken. Denn es braucht niedrigschwellige Angebote für Jung und Alt, wo sich Menschen begegnen können und Angebote finden. Senioren und Menschen, die älter werden, braucheneinen Ort, der Struktur für die dritte Lebensphase bietet und vor allem Kinder- und Jugendliche einen zweckfreien Raum zur Freizeitgestaltung.

Katharina Kleine Vennekate, Bürgermeister-Kandidatin, ist von der Leistung des KastanienHauses überzeugt

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