Auch Im Stiftsland: Menschen mit Beeinträchtigungen gehören in die Mitte in Lemgo

Persönliche Stellungnahme von Dr. Katharina Kleine Vennekate

Bild: Die Gedenkstele neben der Kapelle auf dem Gelände der Stiftung Eben-Ezer an der Lageschen Straße in Lemgo

Hier zum Beitrag in Leichter Sprache

Für uns als Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gilt:
Inklusion ist kein Zusatz, sondern ein Grundprinzip unserer Gesellschaft.
Menschen mit Beeinträchtigungen gehören selbstverständlich in die Mitte unserer Stadt – mit gleichen Rechten und als gleichberechtigter Teil unserer Gemeinschaft.
Gute Nachbarschaft ist für uns gelebte Realität.

Deshalb haben wir in der Ratssitzung dem Verkauf eines Grundstücks am Oberer Pahnsiek/Am Stiftsland 1 an die Lebenshilfe Lemgo e.V. zugestimmt.

Dort soll ein inklusives Wohnprojekt entstehen.
Wir stehen klar hinter diesem Vorhaben.
Wir sind überzeugt:
In Lemgo funktioniert das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gut und ganz selbstverständlich.

Gleichzeitig widersprechen wir entschieden den Äußerungen der AfD, die behauptet, Menschen mit Beeinträchtigungen seien als Nachbar:innen in Lemgo unerwünscht.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin Ausgrenzung führt:
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Menschen mit Beeinträchtigungen entrechtet, deportiert und in Gaskammern ermordet. Eine Gedenkstele auf dem Gelände der Stiftung Eben-Ezer erinnert an 36 Menschen aus Lemgo, die dieses Schicksal erlitten haben.

Für uns ist klar: Wir stehen für eine inklusive Stadt, für Menschenwürde und für ein respektvolles, solidarisches Zusammenleben – ohne Wenn und Aber.


Dr. Katharina Kleine Vennekate
Co-Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Lemgo

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