SportStadt Lemgo - Platz für Alle in der Halle - das Grüne Sportstättenkonzept

Für eine Sportstadt Lemgo

Wir wollen mehr Engagement für den Sport in Lemgo

Die Grüne Fraktion möchte den Sport ins Zentrum der Politik holen. Das Gutachten zur Sportentwicklung in Lemgo liegt vor – jetzt sind Politik, Verwaltung und Vereine gefragt, es umzusetzen.

Sport ist Daseinsvorsorge und ein Ort gesunder Lebensführung und damit ein gesellschaftlich zentraler Faktor. Sport steht in Verbindung mit sozialer Integration, Inklusion, Gesundheitsvorsorge und Stadtentwicklung. Vereinssport ist dabei viel mehr als nur Fußball und entwickelt sich gerade in den Trendsportarten dynamisch.

Wir Grüne sehen das Konzept von Peter Wehr als zukunftsweisend für eine künftige Sportpolitik in Lemgo an. Wir möchten, dass dem Sport im Verein und auch außerhalb des Vereins genügend Mittel und Räume zur Verfügung stehen. Deshalb wollen wir ausreichend Sportstätten erhalten und neue Konzepte für die bestehenden Sportstätten entwickeln. Sport braucht stabile Rahmenbedingungen: Deshalb unterstützen wir den Stadtsportverband in seinem Wunsch nach finanziellen Verbesserungen für die Vereine beim neuen Pakt für den Sport.

Das „Entwicklungskonzept Freizeiteinrichtungen“ enthält viele sinnvolle und vorausschauende Maßnahmen. Folgende Maßnahmen des Konzeptes wollen wir Grünen besonders unterstützen:

Finanzen, Förderung, Verwaltung

  1. Anhebung des Personalschlüssels in der Verwaltung: Dies ist wichtig für eine verlässliche Begleitung der Entwicklungen (= Empfehlung 5, S. 242).
  2. Einbindung von Sportvereinen in die kommunale Freizeitentwicklungsplanung. Die Kooperation der Vereine mit der Stadt und städtischen Einrichtungen sollte gesteigert werden (= Empfehlung 2, S. 237)
  3. Sport im Ort: Die Vorschläge für die Weiterentwicklung in den Ortsteilen sollten fortgeführt werden (z.B. Erlebniswald Lüerdissen, Freizeitsportzentrum Lieme, Zentrum Süd-Ost, Gemeinschaftsraum Laubke, Verbindung der Freizeitzonen in Kirchheide, …).
    außerdem:
  4. Als Grüne wollen wir ferner die Nachhaltigkeit im Sport fördern: Wir möchten den Klimaschutz bei der Errichtung und beim Erhalt von Anlagen fördern: Wir möchten das Energiesparkonzept der Stadt auf Sportanlagen ausweiten und die Modernisierung der Anlagen voranbringen.
  5. Pakt für den Sport – finanzielle Verbesserungen der Rahmenbedingungen: Entfall der Hallennutzungsgebühr, Aufstockung der Pauschalen für Jugendliche (derzeit 2-3 EUR), Aufstockung der ÜL-Zuschüsse (derzeit 25€) in Abstimmung mit KSB- und LSB-Programmen.
    INFRASTRUKTUR
  6. Ausreichenden Hallenraum vorhalten, Engpässe beheben helfen. Gerade in den Kernzeiten wochentags sind keine ausreichenden Hallenplätze für den gemeinnützigen Vereinssport verfügbar.
  7. Niedrigschwellige Bewegungsangebote für Freizeit- und Breitensport/ Outdoor-Fitnesscenter z.B. am Wall etablieren. Aktiv-Treff am Eau-Le weiter entwickeln.
  8. Ausreichendes Schwimmangebot garantieren sowie eine Ausbildung nötigen Personals fördern (auch in Kooperation mit den Freibadvereinen Lieme und Kirchheide).
  9. Wir wollen auch die Perspektivdebatte für die Großsportanlagen in der Kernstadt führen:
    1. Die Westalm kann zur kommunalen Reservefläche für weitere Sport- und Freizeitnutzungen werden.
    2. Walkenfeld-Managementplan: Das Sportkonzept fordert, das Walkenfeld besser und breiter zu nutzen, über den Sport hinaus auch für Kultur, etc. Dafür soll ein Managementplan erstellt werden (S. 145) – diesen wollen wir auf den Weg bringen.
    3. Am Jahn- und Schützenplatz gibt es noch viel ungenutzte Flächen – diese Bereiche wollen wir intensiver für die Freizeitnutzung der Bevölkerung erschließen lassen (vgl. auch Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Ansprechpartner:

Burkhard Pohl, Tel. 0173-2704779
Oliver Drexhage

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