Anfragen zur Sitzung des Umweltausschusses am 17.09.2019

Baumrückschnitt an zwei Eschen an der Heutorstraße

Der Bauhof der Stadt Lemgo hat im Juli an der Heutorstraße zwei Eschen einseitig stark beschnitten. Dabei wurden augenscheinlich auch Vögel bei der Brut und in der Jungtieraufzucht gestört.

Hierzu stellen wir folgende Anfrage:

  1. Was war die Veranlassung zu der Maßnahme und von wem ging diese aus?
  2. Gab es weitere Gründe für den Rückschnitt?
  3. Inwiefern hätte ein schonenderer Schnitt oder eine provisorische Ersatzmaßnahme (z. B. Entnahme oder Sicherung einzelner Äste) erfolgen können, so dass die Vögel nicht während der Brut- und Nestlingszeit gestört worden wären?
  4. Inwieweit hat sich das Umweltamt des Kreises Lippe eingeschaltet und die Maßnahme beurteilt?
  5. Inwieweit besteht Gefahr, dass durch den einseitigen Schnitt die Bäume in ihrem Bestand gefährdet werden?
  6. Welche Konsequenzen für Entscheidungsabläufe werden daraus gezogen?

Lesen Sie hierzu auch: Kettensägenmassaker in der Heutorstraße

Gekappte Bäume an der Buchenstraße

Kürzlich entdeckten wir mit Bestürzung die beigefügten halbseitigen Kappungen an drei jungen Hainbuchen an der Buchenstraße, die auf Beschluss des Umweltausschusses gepflanzt worden waren. Auf den ersten Eindruck scheint es sich nicht um fachgemäße Schnitte zu handeln.

Hiermit fragen wir:

  1. Ist der Verwaltung dieser Schaden bekannt und wenn ja, seit wann?
  2. Lässt sich aus dem Schadensbild auf die Ursache schließen?
  3. Welche Folgen sind für die betroffenen Bäume zu befürchten?
  4. Hat die Verwaltung weitere Schäden dieser Art an Lemgoer Straßenbäumen beobachtet?

BNatSchG § 39

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